Förderer



„Als ich zum ersten Mal vom Familienhafen hörte hatte ich spontan den Wunsch diese Organisation zu unterstützen. Es ist eine sehr wichtige Aufgabe Kinder und ihre Familien zu begleiten und zu entlasten. Eine Begegnung mit einem unheilbar erkrankten Kind und seiner Familie beim „König der Löwen“ hat mich tief bewegt und aus einer stillen Ohnmacht wachgerüttelt.

Der Tod ist leider immer noch ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Bei betroffenen Kindern wollen wir dieses Thema leider immer noch nicht wahrhaben und verdrängen die Wirklichkeit.

Wir müssen durch Öffentlichkeit die Menschen an dieses sensible Thema heranführen. Wir können uns nicht hinter den eigenen Problemen verstecken. Wir sorgen uns in der heutigen Zeit sehr um die Weltsituation und den Folgen von Krieg, Völkermord und Klimawandel.
Mit dem Familienhafen können wir unsere direkten Nachbarn helfen. Wir können die Hilfe begreifen und nicht nur ohnmächtig zusehen wie die Welt sich verändert.

Es wurde Zeit für den Familienhafen. Ich sehe Ihn nicht als Projekt sondern als Heimathafen für die Familien.“

Willi Welp
Schauspieler, Dozent, Regisseur


„Ich habe im Frühjahr 2010 das erste mal vom Familienhafen gehört.

Ich bin in den letzten Jahren häufig gefragt worden, ob ich mich für gemeinnützige Organisationen engagieren möchte. Und endlich habe ich eine gefunden, bei der mein Herz sagt: Ja, das möchtest du unterstützen.

Familienhafen ist ein junger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinder, denen es nicht vergönnt ist, unbeschwert in die Zukunft zu blicken, ganz bewusst die Zeit, die ihnen noch bleibt, so schön wie möglich zu gestalten.

Beeindruckt von der Arbeit und von den - zum Teil noch sehr jungen - Menschen, die sich dort ehrenamtlich engagieren, ist es mein Wunsch, den Familienhafen zu unterstützen und dazu beizutragen, daß er in Hamburg und Umgebung mehr Bekanntheit erlangt. Jeder in Hamburg sollte von diesem Engagement wissen, sei es als betroffene Familie, sei es um sich ehrenamtlich zu engagieren oder um eine wirklich herausragende Initiative finanziell zu unterstützen.

Ich freue mich darauf, meinen Teil dazu beizutragen, daß der Familienhafen weiter wachsen und noch mehr betroffene Familien unterstützen und begleiten kann.“

Joja Wendt
Jazz-Pianist und Komponist


„Jedes Kind bringt die Botschaft mit auf die Welt, dass Gott sich von den Menschen noch nicht hat entmutigen lassen…

Welch ein hoffnungsvoller Satz von Rabindranath Tagore.

Welch grausames Schicksal aber müssen schon manche dieser kleinen Geschöpfe erdulden. Schwer erkrankte Kinder gehören dazu, Kinder, deren Lebensuhr abläuft.

In dieser unsagbar schmerzlichen Phase des Abschiednehmens braucht die ganze Familie nichts dringender, als Menschen, die ihnen zur Seite stehen, Trost und Zuspruch geben, Halt und Unterstützung.

Ich bin sehr dankbar, dass in unserer Stadt jetzt der „Familienhafen“ im Einsatz ist, zu sterbenskranken Kindern, ihren Geschwistern und Eltern kommt, um sie zu begleiten und vor allem zu entlasten.

„Kinder helfen Kindern“ hat diesen ambulanten Hospizdienst beim Aufbau entscheidend unterstützt.“

Renate Schneider
Kinder helfen Kindern e. V.
Redakteurin beim Hamburger Abendblatt


„Kinder haben ein Recht auf Leben und Entwicklung. Kinder und ihre Familien haben aber auch ein Recht auf Hilfe und Begleitung, wenn sie erfahren, dass ein Kind schwer krank ist und wahrscheinlich sterben wird; vielleicht erst nach Jahren, in denen das ganze Familienleben unter dem Druck von Krankheit und Tod steht.

Sehr viel mehr Kinder und Familien erleiden dieses Schicksal, als wir ahnen: Hunderte jedes Jahr, obwohl die Ärzte alles versuchen. Über die medizinische Behandlung hinaus bleibt jedoch so viel zu tun übrig, wofür der schwer kranke junge Mensch, die Eltern, Geschwister, Verwandte, Freundinnen und Freunde Unterstützung brauchen.

Seit einem guten Jahr gibt es den Familienhafen in Hamburg, dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ambulant helfen, dass das sterbende Kind die gewohnte Umgebung nicht verliert, Eltern und Geschwister einander nahe bleiben können und miteinander bewältigen, was so schwer zu fassen ist.

Welch dringende, mutige und unterstützenswerte Initiative!“

Prof. em. Dr. Lothar Krappmann
Deutsches Mitglied des Kinderrechtsausschusses der Vereinten Nation


„Familien, in denen ein Kind unheilbar erkrankt ist, leben in einer unendlich schweren Situation. Neben der nicht endenden Sorge um das eigene Kind belasten meist chronische Erschöpfung, Zukunftsängste, familiäre Konflikte und Alltagsprobleme diese Familien zusätzlich. Als ambulanter Kinderhospizdienst begleiten und entlasten die freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Familienhafens diese Familien zu Hause. Sie spenden Trost und Zuwendung, sie unterstützen im Alltag und helfen mit Herz und Hand, an jedem Tag und zu jeder Zeit dort, wo die Eltern und Kinder es gerade am meisten brauchen.

Ein solches ehrenamtliches Engagement bringt die Menschen einander näher und stärkt den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Dafür danke ich allen Beteiligten im Familienhafen sehr. Die Arbeit der Freiwilligen im Familienhafen ist nicht nur unbezahlt – sie ist unbezahlbar.“

Christa Goetsch
ehemalige zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg