Aktuelles

Ich lächle Ida an und sage ihr, dass alles gut ist

Atena ist 32 Jahre alt und kommt aus Hamburg. Ihre Wurzeln liegen im Iran. Sie ist vom Beruf her Arzthelferin sowie Mandala-Künstlerin. Zurzeit beendet sie ihre Ausbildung zur Heilpraktikerin. Atena ist ein sehr künstlerischer und feinfühliger Mensch und liebt aus diesem Grund das intuitive Malen sowie das Singen und Tanzen.

Für den Familienhafen betreut sie das Mädchen Ida, welches am MPPH-Syndrom erkrankt ist und täglich 40 bis 60 epileptische Anfälle hat.

Unsere Lotsin Atena besucht Ida regelmäßig.

Was hat dich dazu bewegt, ein Ehrenamt anzutreten?

Um ehrlich zu sein, fing alles mit der Corona Pandemie im März 2020 an. Mir wurde bewusst, wie gut es mir in Wahrheit geht. Ich sah wie die Pandemie sich in den Ländern ausgebreitet hatte und fing ab da so richtig an, mehr an andere Menschen zu denken, denen es nicht so gut geht, als immer nur an mich selbst.

Ich begriff, dass Nächstenliebe nur funktionieren kann, wenn wir uns selbst nicht immer als allzu ernst zu nehmen und damit anfangen, unser Glück und unsere Freude mit anderen Menschen zu teilen. In dieser Zeit war unser Verein „Humanity & Wholeness e.V.“ in der Entstehungsphase und ich war bereit, mich parallel mit dem Thema „Kinder und Tod“ zu befassen. So bin ich auf den Familienhafen gestoßen.

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Workshop mit der Denkstation am 05. März 2022

Workshop Ankündigung:

„Wohnzimmergespräche oder der Schwarze Ordner im Regal“.
Über Fragen, die man sich vor dem Tod stellen könnte.

mit Marion Deiters und Anna-Katharina Dittmer-Grützner von www.diedenkstation.de

 

Samstag 05.03.2022

von 10-16 Uhr bei uns im Familienhafen.

Anmeldungen 💌post@familienhafen.de

 

Die Teilnahme ist kostenfrei, Spenden erbeten ❤️

Workshop-Themen:

Haben Sie sich schon einmal mit Ihren Liebsten über das Sterben und Ihren eigenen Tod unterhalten? weiterlesen

Ben trifft den HSV / „Heute Journal“ im NDR

Ben trifft auf seinen Lieblingsspieler Sonny Kittel (links) und das HSV-Maskottchen Dino Hermann.

Am 10. Februar 2022 ging für unseren Ben ein großer Herzenswunsch in Erfüllung: Er durfte beim Training des Hamburger Fußballclubs HSV zuschauen. Als der Achtjährige von seinem Traum erfuhr, flossen sehr viele Freudentränchen. weiterlesen

“Ida hat einen starken Willen und ist eine Kämpferin”

Der Familienhafen betreut mit seinen Lotsinnen und Lotsen Familien mit schwer erkrankten Kindern. So auch die Familie von der kleinen Ida.
Ihre Eltern geben uns einen Einblick in ihre Welt und berichten über die Herausforderungen, die sie tagtäglich zu bewerkstelligen haben.

Erzählen sie uns gerne über ihre Tochter Ida.

„Unsere Tochter Ida ist 3 ½ Jahre alt. Ida ist schwerbehindert aufgrund einer komplexen Hirnfehlbildung und einer therapieresistenten Epilepsie mit täglich ca. 40 Anfällen. Ida ist eigentlich ein sehr fröhliches und liebes Mädchen. Sie kann wundervoll lachen, wenn es ihr gut geht.

Die kleine Ida mit ihren Eltern.

Durch die vielen epileptischen Anfälle geht es ihr aber oft nicht so gut, deshalb weint und schreit sie auch oft. Ida kann weder ihren Kopf alleine halten, noch krabbeln oder sitzen. Sie kann nicht sprechen und hat auch eine Sehbehinderung.
Aber Ida hat einen
starken Willen und ist eine Kämpferin. Ida möchte immer in Bewegung sein, sie liebt es Auto zu fahren oder wenn man mit ihr auf einem Gummiball sitzt und hüpft. Da lacht Ida auch schon mal richtig laut los und das ist so ein ansteckendes Lachen, dass man einfach mitlachen muss. Ansonsten mag es Ida auch sehr gerne wenn ich ihr Kinderlieder vorsinge und dabei Klavier spiele.“  weiterlesen

Der Familienhafen im Fahrgastfernsehen der Hamburger Hochbahn

Die Hamburger Hochbahn hat uns zum „Tag der Kinderhospizarbeit“ (10. Februar) eine ganz wundervolle Unterstützung zukommen lassen:

Vom 05.02 -10.02 wird im Fahrgastfernsehen auf den Familienhafen und die Kinderhospizarbeit aufmerksam gemacht.

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Im Film ist auch ein Foto von unserem kleinen Ben zu sehen, der sich riesig darüber freut, bei unserer Aktion mit dabei zu sein.

Wir hoffen, dass so viele Hamburger wie möglich auf die Bedeutung der Kinderhospizarbeit für unsere Gesellschaft aufmerksam gemacht werden.